Futtermittel

Mein Lieblingsprodukt

Mein Lieblingsprodukt

Alexander Bischoff, Auszubildender bei der AGRAVIS Raiffeisen AG, über die Futtermittelproduktion

„Die Futtermittelproduktion fasziniert mich“, sagt Alexander Bischoff. Der 20-Jährige macht bei der AGRAVIS Raiffeisen AG eine Ausbildung zum Verfahrenstechnologen in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft. Viele kennen das Berufsbild noch unter der Bezeichnung Müller. „Gesunde und qualitativ hochwertige Futtermittel sind die Basis für eine erfolgreiche Veredelungswirtschaft“, beschreibt Bischoff den aus seiner Sicht besonderen Reiz des Produktes. „Die landwirtschaftlichen Betriebe vertrauen für ihre Nutztierhaltung – egal ob Rinder, Schweine, Pferde oder Hühner – auf unsere Produkte“, sagt Bischoff durchaus mit Stolz in der Stimme. Und dieses Vertrauen gelte es jeden Tag aufs Neue zu rechtfertigen. Gemeinsam mit seinen Kollegen im Mischfutterwerk Münster betrachtet sich Alexander Bischoff also als ein wichtiges Glied in der Wertschöpfungskette, die die Bevölkerung mit erstklassigen landwirtschaftlichen Produkten versorgt.

Im Futtermittelwerk am Industrieweg in Münster werden pro Jahr rund 450.000 Tonnen „Lebensmittel für Tiere“ hergestellt. Mit dieser Menge ist es das größte Mischfutterwerk innerhalb des AGRAVIS-Konzerns und seiner Beteiligungsgesellschaften. Das Werk in Münster bildet zusammen mit der Anlage in Dorsten die AGRAVIS Mischfutter Westfalen GmbH, eine Tochtergesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG.

Mit 52 Mitarbeitern produziert das Werk in Münster insgesamt rund 1.600 verschiedene Rezepturen. Ein lückenloses Qualitätsmanagement begleitet den gesamten Prozess von der Rohwarenannahme bis zur Auslieferung beim Kunden. Mehr als 240.000 Analyseergebnisse jährlich fließen so bei der Herstellung der Futtermittel mit ein.
Die Rohstoffe wie Getreide, Ölfrüchte, Mineralstoffe und Vitamine werden während des Produktionsprozesses in großen Maschinen gemischt und zu Futter verarbeitet – je nachdem für welche Tierart als Mehl, Granulat oder Pellets.

„In der zentralen Steuerwarte können wir die gesamte Herstellung überwachen und sämtliche Anlagen händeln“, berichtet Alexander Bischoff. Seine Ausbilder, Geschäftsführer Heiko Almann und Produktionsleiter Philipp Rowoldt, haben den jungen Mann von Beginn an Schritt für Schritt an die Arbeitsabläufe in der Herstellung von Futtermitteln herangeführt. Bischoff kennt jede Maschine und jeden Rohstoff im Werk. Der Müller von heute schleppt keine Säcke mehr, sondern ist ein vielseitig ausgebildeter Allrounder, ständig unterwegs zwischen Schreibtisch und Produktionsbereich.

Alexander Bischoff schätzt die Abwechslung an seinem Job. In seiner Ausbildung ist kein Tag wie der andere. „Verfahrenstechnologen sind gefragte Fachleute. Ihr Tätigkeitsfeld ist weit gespannt und anspruchsvoll“, weiß der junge Mann. Er wollte eines auf keinen Fall: eine Stelle im Büro, nur am Schreibtisch. „Mich interessieren Technik, Mechanik und Chemie.“ Nach seinem Bewerbungsgespräch machte Alexander Bischoff einen Rundgang durchs Werk. Dabei sprang dann der Funke über: „Die großen Maschinen und Anlagen haben mich sofort beeindruckt. Da war ich mir sicher, dass es das Richtige für mich ist.“  

Alexander Bischoff koordiniert  vom Rechner aus die Produktion von einzelnen Futterchargen. „Ziel ist eine hundertprozentige Auslastung der Anlagen“, sagt Bischoff. Im Werk wird in drei Schichten gearbeitet, am Wochenende wird auch produziert, denn die Kundschaft – Nutztiere in landwirtschaftlichen Betrieben – ist immer hungrig.

Steckbrief

Name: Alexander Bischoff

Alter: 20

Beruf/Tätigkeitsfeld: Auszubildender zum Verfahrenstechnologen

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