Multitalent mit Cleverness

Hinter vielen Dingen, die wir im Alltag für selbstverständlich halten, verbergen sich clevere Ideen und Technologien, die wir erst beim zweiten Hinsehen entdecken. Ein Beispiel dafür ist das Tor zum Lager im Supermarkt. Es öffnet sich mittels eines Senders, wenn ein Mitarbeiter darauf zugeht, bleibt jedoch geschlossen, wenn ein Kunde vorbeigeht. Durch Sensoren stoppt es den automatischen Schließvorgang sofort, wenn sich noch etwas in der Toröffnung befindet - sei es ein Gabelstapler oder ein neugieriges Kind. Ein anderes Beispiel sind Tore, die gar nicht mehr sicht- und greifbar sind, sogenannte Luftvorhänge. Luftdüsen rund um die Toröffnung sorgen hier für einen vorhangartigen starken Luftstrom, den Gabelstapler oder Mitarbeiter problemlos durchqueren können. Die Raumluft kann hier jedoch nicht hindurch. Und auch keine Insekten, die sich vielleicht gern über den im Inneren produzierten Kuchen hermachen würden. So kann man Räume mit sehr unterschiedlichen Raumtemperaturen voneinander trennen ohne sie zu verschließen. Das spart eine Menge Energie und auch eine Menge Zeit. Diese und weitere maßgeschneiderte Torlösungen entwickelt und produziert das im Gewerbegebiet Coerde angesiedelte Unternehmen Stricker.

Auf die Ideen und Technologien von Stricker ist auch dort, wo Güter auf Förderbändern transportiert werden, Verlass. Ob Kies, Zucker, Kohle oder Automobile, ob aufwärts, abwärts oder ebene Strecken - Stricker passt für die unterschiedlichsten Industrien und für die unterschiedlichsten Anforderungen Förderbänder individuell an. Weitere Produkte bringen dann die Sicherheit, dass diese Förderbände reibungslos funktionieren. So lassen Zentrierstationen die Bänder auch über weite Strecken gerade laufen und Abstreifer sorgen dafür, dass die Bänder auch bei klebrigen Transportgütern immer wieder sauber werden.

Mit seinem dritten Geschäftsbereich sorgt Stricker dafür, dass die Mitarbeiter in den Unternehmen sicher arbeiten können und alle notwendigen Arbeitsmaterialien zur Verfügung haben. Ob Sicherheitsschuhe oder Gehörschutz, ob Schläuche oder Transportkisten, ob Absturz- oder Transportsicherung - die Mitarbeiter von Stricker beraten die Unternehmen und besorgen alles, was notwendig ist.

So dynamisch und modern Stricker seine Geschäfte auch gestaltet, ist das Unternehmen doch auch stolz, ein traditionsreiches Familienunternehmen zu sein, das fest in Münster verwurzelt ist. Gegründet 1932 als regionales Handelsunternehmen für Gummiwaren wie Keilriemen oder Gummistiefel, ist Stricker heute mit seinen drei Geschäftsbereichen national und international aktiv. Es wird in dritter Generation von Wolfgang Stricker geführt, für den es einen großen Wert hat, für über 130 Mitarbeiter aus dem Münsterland Arbeitsplätze bieten zu können.

Um diese Arbeitsplätze zu erhalten, ist Stricker immer am Puls der Zeit. Die hauseigenen Ingenieure entwickeln neue Ideen und Produkte, mit denen die Kunden Kosten sparen und Sicherheit für ihre betrieblichen Abläufe und für ihre Mitarbeiter gewinnen. So hat das Unternehmen beispielsweise für seine Tore eine eigene Steuerung entwickelt, denn auch das beste Torkonzept ist immer nur so gut wie die dahinter stehende Schaltzentrale. Bei all seinen Handlungen hat sich das Unternehmen das Ziel gesteckt, seinen Kunden immer ein Höchstmaß an Qualität, Individualität und Sicherheit zu bieten.

 

Daten und Fakten

Geschäftsfelder: Gummitechnologie, Torsysteme, Arbeitswelt + Industrietechnik

Anzahl der Mitarbeiter: ca. 125

Ausbildungsquote: ca. 10 Prozent

Standorte: Münster und Oldenburg

Umsatz: ca. 21 Mio. Euro

Web: www.stricker.ms

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